Kanufahren-Pegnitz

Abgehakt: unsere diesjährige PSA-Prüfung

Eure Sicherheit im Familiencamp steht für uns an erster Stelle, deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, den gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungen unserer PSA gewissenhaft nachzukommen. Und das haben wir in der letzten Woche wieder einmal erfolgreich hinter uns gebracht. Ihr fragt euch, was es mit einer PSA überhaupt auf sich hat?

PSA Prüfung

PSA ist eine Abkürzung, die für "Persönliche Schutz Ausrüstung" steht. Hierzu gehören sicherheitsrelevante Gegenstände wie Helme, Kletterseile, Karabiner, Gurte usw.. Als PSA gilt jede Vorrichtung oder jedes Mittel, das dazu bestimmt ist, von einer Person getragen oder gehalten zu werden und das die Person gegen Risiken schützen soll, die ihre Gesundheit oder ihre Sicherheit gefährden können.

Und da klingelt es bei euch nun sicherlich. Da wir mit euch auf unseren Camps sowohl Klettersteigtouren durchführen als auch mit euch am Fels klettern gehen, brauchen wir natürlich eine ganze Menge entsprechender Schutzausrüstung. In jeder Familiencampwoche haben wir bis zu 30 Gäste unterschiedlichsten Alters und jeder muss von uns natürlich genau die Ausrüstung zur Verfügung gestellt bekommen, die seiner Größe und seinem Gewicht entspricht.

Für das Klettern am Klettersteig oder auch am Felsen wird allerhand benötigt:

  • Kletterhelme
  • jede Menge Seile
  • Karabiner
  • Klettersteigeinbindungen…

Die PSA muss stets den vorgegebenen technischen Voraussetzungen entsprechen und auch die jeweiligen Kennzeichnungen vorweisen. Das heißt zum Beispiel, dass alle PSA-Produkte Seriennummern aufweisen und die CE-Kennzeichnung tragen müssen. Diese zeigt, dass das Produkt den Anforderungen der EG-Binnenmarktrichtline 89/686/CEE entspricht. Diese Richtlinie schreibt eine regelmäßige Überprüfung aller PSA vor, und zwar mindestens alle 12 Monate. Die PSA-Überprüfung darf dabei nur von einem zertifizierten Gutachter erfolgen. Der Zweck dieser Überprüfungen ist natürlich, eventuelle Schäden bei Ausrüstungsgegenständen zu erkennen, die zu einer gefährlichen Situation für euch führen könnte.

Nicht zuletzt gibt es für die PSA eine jeweils gesetzlich vorgeschriebene Lebensdauer, das heißt nach einer bestimmten Zeit sind wir - selbst wenn das Material noch tiptop wäre - gar nicht mehr berechtigt, es an Euch auszugeben. Damit die PSA all diesen Überprüfungen standhält, muss das Material natürlich auch regelmäßig gewartet werden. Das reicht von der Reinigung und Pflege der Ausrüstungsgegenstände mit geeigneten Mitteln bis zur korrekten Lagerung. Zusätzlich zur PSA-Prüfung muss selbstverständlich eine gründliche Überprüfung durch uns auch vor jeder Ausgabe des Materials an euch erfolgen und natürlich auch nach jedem Gebrauch. Gibt es Verschleiß? Sind irgendwelche Teile beschädigt?

Ihr seht: Neben der fachkundigen Betreuung durch unsere Campleiter und Kletterguides steckt auch beim Material jede Menge Know-How dahinter. Einfach nur kaufen, ausgeben und dann „unendlich“ oft nutzen wäre nicht im Interesse eurer Sicherheit. Wir gewährleisten, dass ihr euch jederzeit beruhigt „in die Seile hängen könnt“.